Blog · lichtstim.me
Reflexionen & Gedanken
Persönliche Blog , Reflexionen und Gedanken rund um Stoizismus im echten Leben. Kein System, kein Kurs – nur aufrichtige Beobachtungen aus dem Alltag.
→ Neu hier? Stoizismus auf einen Blick – was es ist und wie du anfängst
-
Selbstentfremdung — wenn die Rolle wichtiger wird als der, der sie spielt
Selbstentfremdung stoisch betrachtet: warum die eigene Rolle irgendwann wie das eigene Gesicht wirkt — und was Epiktets Schauspieler-Gleichnis über den Unterschied zwischen Rolle und Wesen lehrt.
-
Spielsucht — wenn der nächste Einsatz alles verspricht
Spielsucht stoisch betrachtet: warum nicht der Ausgang des Spiels zählt, sondern die Hoffnung, die wir daran hängen — und was Epiktets Blick auf Wahrsagung und Zufall dazu lehrt.
-
Angst vor dem Tod — wenn die Endlichkeit selbst zur Bedrohung wird
Angst vor dem Tod stoisch betrachtet: warum Verdrängung die Furcht eher vergrößert und wie Epiktets Übung, den Tod täglich vor Augen zu haben, tatsächlich beruhigt statt zu ängstigen.
-
Angst vor Kontrollverlust — wenn das Loslassen selbst zur Bedrohung wird
Angst vor Kontrollverlust stoisch betrachtet: warum nicht die Kontrolle selbst zählt, sondern der Moment, in dem eine Vorstellung dich zu überwältigen droht — und was Epiktet dagegensetzt.
-
Kathekonta — angemessene Handlungen für jeden, nicht nur für Weise
Kathekonta sind angemessene Handlungen, die jeder vernünftig Handelnde leisten kann — ohne die volle Weisheit des Weisen zu brauchen. Die stoische Entlastung vom Perfektionsanspruch.
-
Selbstsabotage — wenn ein Teil von dir gegen den Rest arbeitet
Selbstsabotage stoisch betrachtet: Warum Epiktet lehrt, dass es keine Willensschwäche gibt, nur ein fehlgeleitetes Urteil im Moment des Handelns.
-
Harmoniesucht — wenn Frieden wichtiger wird als die eigene Stimme
Harmoniesucht stoisch betrachtet: Warum Epiktet vor dem Ärger alter Freunde warnt — und wie sich bewusstes Gut-sein-Lassen von dauerhaftem Verbiegen unterscheidet.
-
Arbeitssucht — wenn Leistung zur Sucht wird
Arbeitssucht stoisch betrachtet: Warum Marc Aurels Ruf zur Pflicht kein Freibrief für Maßlosigkeit ist — und wie sich Sophrosyne von Selbstausbeutung unterscheidet.
-
Groll — die Glut, die du selbst am Leben hältst
Groll schadet vor allem dem, der ihn trägt. Was Seneca dazu sagt, warum Rache ein Eingeständnis des eigenen Schmerzes ist — und wie sich die Glut löschen lässt.
-
Eupatheia — die drei vernünftigen Gefühle der Stoa
Eupatheia ist die stoische Antwort auf das Klischee vom gefühllosen Stoiker: Freude, Vorsicht und Wollen als vernünftige, urteilsbasierte Gefühle.
