Stoische Handlungskraft entsteht, wenn ich mich radikal auf das beschränke, was ich in dieser Stunde tun kann. Nicht der Berg zählt – sondern der eine Schritt, den ich jetzt setze.
💬 Zitat:
„Beschränke dich auf die Gegenwart.” — Marcus Aurelius, Meditationen 7.29
🕒 10-Min-Übung („Blockade – Mikro – Los”)
Blockade (2 Min): Wähle 1 Situation, in der du prokrastinierst oder dich überfordert fühlst.
Mikro (4 Min): Zerlege die Aufgabe in den kleinstmöglichen nächsten Schritt (≤10 Min, 1 konkrete Handlung).
Los (4 Min): Setze diesen Schritt sofort um oder plane ihn für die nächste Stunde ein (Wecker stellen).
🧭 Mini-Beispiele:
Bewerbung schreiben →
Nächster Schritt:
Lebenslauf öffnen und Kontaktdaten aktualisieren (5 Min).
Konflikt klären→
Nächster Schritt:
WhatsApp öffnen und schreiben: „Können wir morgen 15 Min telefonieren?” (2 Min).
Oft verliere ich mich in Nebenschauplätzen, Befindlichkeiten oder dem Wunsch nach perfekten Bedingungen.
Stoische Klarheit bedeutet: Ich erkenne meinen konkreten Auftrag in der Situation – das, was jetzt von mir als Mensch gefordert ist – und handle danach.
💬 Zitat:
„Am Morgen bedenke: Ich stehe auf zur Arbeit eines Menschen.” — Marcus Aurelius, Meditationen 5.1
“Arbeit eines Menschen” (stoisch):
Das, was von mir als vernunftbegabtem, sozialem Wesen gefordert ist – meinen Teil beitragen, mit anderen kooperieren, das Richtige tun.
Nicht meine Gefühle, nicht perfekte Umstände, sondern meine konkrete Aufgabe im Hier und Jetzt.
🕒 10-Min-Übung („Nebel – Kern – Handlung”)
Nebel (2 Min): Notiere 1 Situation, in der du dich verzettelt oder blockiert fühlst.
Kern (4 Min): Streiche alles durch, was nicht zu deiner Kernaufgabe gehört (Perfektion, Anerkennung, perfektes Timing). Was bleibt übrig?
Handlung (4 Min): Formuliere die einfachste Version deiner Aufgabe als 1 Satz + 1 konkreten ersten Schritt (≤15 Min).
🧭 Mini-Beispiele:
Präsentation vorbereiten →
Nebel:
Perfekte Folien, beeindrucken, keine Fehler.
Kern:
3 Kernbotschaften klar vermitteln.
Handlung:
Struktur mit 3 Punkten skizzieren.
Konfliktgespräch →
Nebel:
Recht haben, verstanden werden, nicht verletzt werden.
Kern:
Meine Grenze respektvoll kommunizieren.
Handlung:
1 konkreten Wunsch in 2 Sätzen formulieren.–
Chaos im Haushalt →
Nebel:
Alles gleichzeitig, Instagram-würdig, entspannt bleiben.
Zwischen dem Ereignis und meinem Leid liegt immer eine Bewertung. Regen ist nicht „schlecht” – erst meine Interpretation („Das verdirbt meinen Tag!”) macht ihn zum Problem. Je klarer ich zwischen Tatsache und Drama-Bewertung unterscheide, desto weniger unnötiges Leid erschaffe ich selbst.
💬 Zitat:
„Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Meinungen und Urteile über die Dinge.” — Epiktet, Handbüchlein der Moral, Kap. 5
🕒 10-Min-Übung („Tatsache – Drama – Nüchtern”)
Tatsache (2 Min): Wähle 1 aktuelle Situation und beschreibe sie wie ein Protokoll (nur Fakten, keine Adjektive).
Drama (3 Min): Schreibe alle Drama-Bewertungen auf, die du hinzugefügt hast („katastrophal”, „immer”, „niemals”, „alle”).
Nüchtern (5 Min): Formuliere für jede Drama-Bewertung eine nüchterne Alternative, die dir Handlungsspielraum zurückgibt.
🧭 Mini-Beispiele:
E-Mail bleibt unbeantwortet →
Drama:
„Sie ignoriert mich absichtlich!”
Nüchtern:
„Keine Antwort seit 3 Tagen. Ich erinnere freundlich nach.”
Projekt verzögert sich →
Drama:
„Das wird nie fertig!”
Nüchtern:
„2 Wochen Verzug. Ich passe den Zeitplan an und kommuniziere transparent.”
Kritik vom Chef →
Drama:
„Ich bin unfähig!”
Nüchtern:
„3 konkrete Verbesserungspunkte genannt. Ich kläre Prioritäten im nächsten Gespräch.”
The Brain Reset Journal is your 12-week companion (A4 or Print) to quiet the mental noise and bring more focus and clarity into your everyday life. It includes a Brain Dump, daily focus pages, an energy tracker, and a gentle evening reflection to help you unwind and reset. Available as a printable PDF and as a paperback edition.
What it’s about
The Brain Reset Journal helps you declutter your mind, find focus, and restore balance in your daily life. Over 12 weeks, it guides you through simple, mindful routines like Brain Dumps, daily focus setting, energy tracking, and gentle evening reflections — helping you slow down, gain clarity, and reconnect with yourself.
Here’s whats inside
Daily pages with Brain Dump, focus of the day, energy tracker, and evening reflection
Weekly reset pages for highlights, insights, and next steps
12 short inspiration texts as your weekly compass
Motivational quote pages
Final reflection for your biggest takeaways
Available formats & shops:
In just 5 minutes a day: Brain Dump → Focus → Evening Reflection.
Available as a printable PDF (A4) and as a paperback – choose what fits you best.
✨ Good news! The Brain Reset Journal is now available as English& German Edition :).
Brain Reset Journal – EN Cover Brain Reset Journal – Weekly ResetBrain Reset Journal – Your 12-Week Journal
FAQ
Who is it for? For anyone who wants more clarity, focus, and peace of mind — whether in everyday life, work, or study. Perfect for busy minds, creatives, and anyone looking to slow down and reset.
Formats & scope 12-week guided journal, available as a printable PDF (A4) and as a paperback (6×9 in )
What’s included? 84 daily pages, weekly check-ins, and a handy print guide.
Commercial use This journal is for personal use only and may not be used commercially, resold, or shared in any form.
Last updated: October 14, 2025
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Stoische Gelassenheit beginnt damit, den Wirkraum zu trennen: Meine Wahl (Gedanken, Worte, Handlungen) vs. alles Äußere (Reaktionen anderer, Wetter, Zufälle).
Je klarer diese Trennung, desto ruhiger werde ich im Alltag.
💬 Zitat: „Wenn es nicht recht ist, tu es nicht; wenn es nicht wahr ist, sag es nicht.“ — Marcus Aurelius, Meditationen 12.17.
🕒 10-Min-Übung („Lage – Handlung – Haltung“)
Lage (2 Min): Notiere 3 Situationen von heute.
Handlung (5 Min): Markiere in jeder Situation genau 1 nächsten Schritt, den du sicher beeinflussen kannst (≤10 Min).
Haltung (3 Min): Formuliere für jede Situation einen Satz, der deine innere Haltung steuert (z. B. „Ich wähle Klarheit statt Kontrolle“).
Das Brain Reset Journal ist ein 12-Wochen-Begleiter (A4), der dein Gedankenkarussell stoppt und Fokus in den Alltag bringt – mit Brain Dump, Tagesfokus, Energie-Tracker und einer sanften Abendreflexion. Als Printable (PDF) und als Taschenbuch erhältlich.
Good news! The Brain Reset Journal is now also available in English – perfect for everyone who travels internationally or prefers to journal in English.
Worum es geht
Das Brain Reset Journal begleitet dich 12 Wochen lang: Kopf entlasten, Fokus finden, den Tag sanft abrunden.
In 5 Minuten pro Tag: Brain Dump → Fokus → Abendreflexion.
Erhältlich als Printable (PDF, A4) und Taschenbuch – wähle, was zu dir passt.
Gute Neuigkeiten 💫 Das Brain Reset Journal gibt es jetzt auch in englischer Sprache – perfekt für alle, die international unterwegs sind oder auf Englisch journaln möchten.
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Kennst du diesen Moment, wenn jemand etwas sagt oder tut – und noch bevor du darüber nachdenkst, hast du innerlich schon ein Urteil gefällt?
„Das geht gar nicht.“
„Wie kann man nur?“
„Ich würde das nie tun.“
Diese inneren Kommentare sind menschlich.
Wir alle tun es.
Doch sie sind oft wie unsichtbare Mauern, die uns von anderen – und auch von uns selbst – trennen.
Die Praxis der radikalen Nicht-Verurteilung ist wie ein Schlüssel, der diese Mauern aufschließt.
Sie lädt uns ein, Situationen, Menschen und sogar uns selbst so zu sehen, wie sie sind – ohne sie sofort in „gut“ oder „schlecht“ einzuteilen.
Was bedeutet „radikal“?
„Radikal“ bedeutet hier nicht „extrem“ im negativen Sinn, sondern „bis zur Wurzel gehend“.
Nicht nur in den leichten Momenten nicht zu urteilen, sondern immer – auch dann, wenn unser Ego am lautesten schreit.
Es ist leicht, nicht zu verurteilen, wenn wir etwas Schönes sehen.
Die wahre Übung beginnt, wenn uns etwas irritiert, verletzt oder schockiert.
Genau dort liegt die radikale Tiefe dieser Haltung.
Drei Kernprinzipien der radikalen Nicht-Verurteilung
Wahrnehmung ohne Etikett Statt sofort „Das ist falsch“ zu denken, üben wir, einfach zu beobachten: „Er hat laut gesprochen.“ – ohne sofort „Er ist unhöflich“ hinterherzuschicken.
Trennung von Fakt und Interpretation Fakt: „Es regnet.“ Interpretation: „Der Tag ist ruiniert.“ Die Interpretation ist unsere Wertung – und die können wir loslassen.
Selbstmitgefühl Radikale Nicht-Verurteilung beginnt bei uns selbst.
Wie oft beschimpfen wir uns innerlich, weil wir einen Fehler gemacht haben? Wenn wir lernen, uns selbst mit derselben Milde zu begegnen, die wir anderen schenken wollen, verändert sich alles.
Was Nicht-Verurteilung nicht ist
Manchmal glauben Menschen, Nicht-Verurteilung hieße, alles gutzuheißen.
Das stimmt nicht.
Du darfst klare Grenzen setzen, Verantwortung einfordern oder „Nein“ sagen – ohne eine Person innerlich zu beschämen oder abzuwerten.
Beispiel:
„Ich möchte nicht, dass du so mit mir sprichst.“
Das ist eine Grenze – aber ohne das Urteil: „Du bist ein schlechter Mensch.“
Wenn der andere trotzdem ein Urteil hineinliest
In manchen Situationen kann es passieren, dass wir eine Grenze klar und wertungsfrei formulieren – doch der Empfänger interpretiert trotzdem ein Urteil hinein.
Vielleicht hört er in unserer Aussage: „Du bist falsch“ oder „Du bist nicht genug“ – auch wenn wir das nie gesagt oder gemeint haben.
Das ist oft kein böser Wille, sondern das Ergebnis seiner eigenen Erfahrungen, Verletzungen oder Glaubenssätze.
Das Problem: Plötzlich dreht sich das Gespräch nur noch darum, ob wir ihn verurteilen – und die eigentliche Botschaft, die Grenze, gerät aus dem Fokus.
Wie du damit umgehen kannst:
Ruhe bewahren – nicht ins Verteidigen rutschen, sonst verfestigt sich der Eindruck.
Gefühl anerkennen, Kernbotschaft wiederholen „Ich höre, dass du das so empfindest, als würde ich dich bewerten.
Das ist nicht meine Absicht.
Mir geht es darum, dass…“ Innere Klarheit halten – ihre Reaktion sagt mehr über ihre Landkarte aus als über deine Absicht.
Nicht missionieren – du musst nicht beweisen, dass du urteilsfrei bist. Bleibe liebevoll standhaft bei deiner Grenze.
Radikale Nicht-Verurteilung schließt auch ein, nicht zu verurteilen, dass der andere dich missversteht.
Manchmal ist der sanfteste Weg, einfach anzuerkennen:
„Er hört es gerade durch diesen Filter – und das ist in Ordnung. Meine Klarheit bleibt.“
Warum es so kraftvoll ist
Es bringt inneren Frieden, weil wir nicht ständig im Kampfmodus sind.
Es öffnet Raum für echtes Verständnis und Verbindung.
Es hilft, das Leben aus einer Perspektive von Liebe statt Angst zu betrachten.
Drei einfache Übungen für den Alltag
Achtsamkeits-Minipause Bevor du auf etwas reagierst, atme einmal tief ein und aus. Frage dich: „Was sind die Fakten – und was ist meine Interpretation?“ Urteils-Tagebuch Notiere dir abends eine Situation, in der du ein Urteil bewusst losgelassen hast.
Beobachte, wie sich das anfühlt.
Spiegelübung Sieh dir selbst in die Augen und formuliere drei nicht wertende Beobachtungen über dich. („Ich sehe müde aus“ statt „Ich sehe furchtbar aus“.)
Mein persönlicher Weg
Ich habe die radikale Nicht-Verurteilung nicht aus einem Buch gelernt, sondern aus Situationen, in denen ich selbst hart geurteilt habe – über andere und über mich.
Es war schmerzhaft zu sehen, wie sehr diese Haltung trennte.
Mit der Zeit habe ich bemerkt: Je weniger ich urteile, desto leichter kann ich im Herzen bleiben – auch wenn ich Grenzen setze.
💖 Fazit
Radikale Nicht-Verurteilung ist keine Technik, die man „perfekt“ beherrschen muss.
Es ist ein Weg – Schritt für Schritt, Tag für Tag.
Und jeder Moment, in dem wir das Urteil loslassen, ist ein kleiner Sieg für den Frieden – in uns und in der Welt.
„Je weniger wir verurteilen, desto mehr Raum hat die Liebe, in uns zu wirken.“
Untertitel: Mit einem Atomkraftwerk auf dem Mond beginnt vielleicht der Aufstieg zur Typ-I-Zivilisation.
🪐 Einleitung:
Der Mensch schaut zu den Sternen – doch unsere Zivilisation ist energetisch noch ein Anfänger.
Die Kardaschow-Skala beschreibt, wie weit eine Zivilisation darin fortgeschritten ist, Energie zu nutzen.
Derzeit sind wir bei Typ 0, doch neue Projekte wie ein Atomkraftwerk auf dem Mond zeigen: Der nächste Sprung steht vielleicht bevor.
🌍 Was ist die Kardaschow-Skala?
Typ 0: Nutzung eines kleinen Teils der Energie des Heimatplaneten (Status Quo der Menschheit).
Typ I: Kontrolle über die gesamte Energie eines Planeten (z. B. Wind, Sonne, Geothermie weltweit).
Typ II: Kontrolle über die Energie eines Sterns (z. B. Dyson-Sphäre um die Sonne).
Typ III: Kontrolle über eine ganze Galaxie (Milchstraße, Milliarden Sterne).
🧠 Physiker Michio Kaku schätzt uns bei etwa Typ 0,72 – wir sind auf dem Weg, aber noch lange nicht am Ziel.
⚛️ Atomkraftwerk auf dem Mond: Ein kleiner Schritt für den Mond, ein großer Schritt für Typ I?
In aktuellen Medienberichten (z. B. 2025) wird ein Projekt diskutiert, bei dem auf dem Mond ein kleines, modulares Atomkraftwerk installiert werden soll.
Ziel:
Energieversorgung für zukünftige Mondbasen, Rohstoffabbau, Forschungseinrichtungen und autonome Technologien.
➡️ Das wäre:
Ein Meilenstein in der extraterrestrischen Energieversorgung.
Ein Symbol dafür, dass die Menschheit beginnt, planetare Energie-Infrastruktur über die Erde hinaus zu denken.
Ein notwendiger Schritt, um später interplanetare oder sogar interstellare Reisen zu ermöglichen.
🚀 Interstellar reisen – ab wann ist das möglich?
💡 Für echte interstellare Reisen (also z. B. zu Proxima Centauri) wären enorme Energiemengen nötig.
Dazu bräuchte es:
Typ I+ bis Typ II-Technologien, z. B. Fusionsantriebe, Antimaterie oder sogar Wurmlöcher.
Welche Strategien wendest du an, um deine Gesundheit und dein Wohlbefinden zu erhalten?
🌿 Meine 9 Kraftquellen
Wie ich Gesundheit & Wohlbefinden ganzheitlich pflege
Gesundheit bedeutet für mich, in Beziehung zu sein – mit meinem Körper, mit meinen Gefühlen, mit dem, was größer ist als ich.
Es ist weniger ein Zustand, mehr ein Weg. Ein Weg der Hingabe, der Klarheit und der kleinen Schritte.
In diesem Beitrag teile ich meine ganz persönlichen Strategien, die mir helfen, auch in turbulenten Zeiten innerlich stabil, körperlich genährt und geistig klar zu bleiben – inspiriert von Natur, Philosophie und Bewegung.
💫 Was bedeutet Wohlbefinden für mich?
Früher war ich oft auf der Suche nach einem „perfekten Zustand“. Heute übe ich mich in Akzeptanz – und finde darin erstaunlich viel Kraft.
Der Stoizismus hat mich gelehrt, zwischen dem zu unterscheiden, was ich verändern kann – und dem, was ich annehmen darf.
„Nicht die Dinge beunruhigen uns, sondern unsere Sicht auf die Dinge.“ – Epiktet
Diese Sichtweise hilft mir, Verantwortung für mein Erleben zu übernehmen, ohne mich dafür zu verurteilen. Und sie öffnet Räume – für Selbstfürsorge, für Präsenz und für Mitgefühl mit mir selbst.
🌿 Meine 9 Kraftquellen im Alltag
Ich erlebe Gesundheit auf drei Ebenen – körperlich, emotional und seelisch. Hier sind meine liebsten Rituale, die mich nähren:
1–3: Für den Körper – reinigend, lebendig, zyklisch
Bevor ich esse oder trinke, starte ich mit einem kleinen Morgenritual:
Ein Glas Wasser mit einer Prise Natron, um das System zu basischeren,
gefolgt von einer Messerspitze der Heidelberger 7 Kräuter, um Leber, Darm und Stoffwechsel liebevoll zu wecken.
Dieses kleine Ritual fühlt sich an wie eine innere Klärung – ganz sanft, aber spürbar.
2. Qi Gong & Tai Qi – Bewegte Stille
Statt Fitnessstress beginne ich manche Tage mit fließenden Bewegungen:
Qi Gong schenkt mir innere Zentrierung, Tai Qi lässt mich in einen meditativen Tanz mit dem Raum treten.
Es sind Bewegungen ohne Eile, aber voller Präsenz – eine Sprache des Körpers, die mich an meine Mitte erinnert.
3. Zyklische Ernährung & warmes Essen
Ich esse, was mich erdet. Warm, saisonal und nach TCM ausgerichtet: bitteres Gemüse, Suppen, gedämpftes Obst.
Statt Diäten folge ich meinem Energiehaushalt. Ich spüre, was mir gut tut – und lasse dem Körper Raum, selbst zu regulieren.
4–6: Für Emotion & Energie – klärend, achtsam, weich
4. Mandalas & kreatives Ausdrucksjournal
Gefühle, die keine Worte finden, finden manchmal eine Linie.
Beim Ausmalen von Mandalas oder dem freien Zeichnen mit Stiften entstehen Bilder meiner Innenwelt.
Manchmal sehe ich erst beim Hinsehen, wie ich mich fühle – und kann dadurch loslassen, integrieren, neu beginnen.
5. Atempausen & stoisches Innehalten
Wenn der Alltag laut wird, halte ich inne – wie ein innerer Philosoph.
Ich frage mich: Ist das gerade wirklich so schlimm?
Oft reichen drei bewusste Atemzüge, um Klarheit zu finden. Der Stoizismus hilft mir dabei, mich nicht im Drama zu verlieren.
6. Abends loslassen – körperlich & energetisch
Mit einem Fußbad, einem Räucherritual oder einem kurzen Schütteltanz entlade ich die Energien des Tages.
Ich bedanke mich bei meinem Körper. Und frage mich: Was gehört nicht zu mir – was darf ich jetzt zurückgeben?
7–9: Für Geist & Seele – verbunden, klar, geführt
7. Tagesstart mit stoischer Klarheit und Spiegelmoment
Früher begann ich den Tag mit sanften Worten wie Vertrauen oder Weite. Heute nehme ich bewusst eine andere Perspektive ein – ganz im Sinne des Stoizismus:
„Mal sehen, welche Herausforderungen heute auf mich warten – und wie ruhig ich ihnen begegnen kann.“
Ich nenne es liebevoll meine „stoische Vorausschau“: Ich rechne mit Widrigkeiten, nicht aus Pessimismus, sondern um sie nicht persönlich zu nehmen. Das schenkt mir Freiheit.
Und manchmal lache ich schon morgens – weil ich weiß: Das Leben wird mir Stoff zum Wachsen liefern. Wie immer.
Im Spiegel sehe ich mir kurz in die Augen. Nicht kritisch, sondern mit Respekt.
Dieser Moment macht den Tag zu meinem.
8. Kontakt mit meinem Hohen Selbst
Durch Schreiben, Stille oder geführte Innenschau verbinde ich mich mit meiner inneren Weisheit – dem Teil in mir, der ruhig bleibt, auch wenn alles im Außen schwankt.
Diese Quelle spricht in Bildern, Impulsen, manchmal nur im Gefühl: Du bist richtig, genau so.
9. Energetische Hygiene
Ich reinige nicht nur meine Haut – sondern auch meine Felder:
Mit einer Lichtdusche, einer bewussten Erdung oder einem Kristall im Wasser.
So bleibe ich nicht nur gesund, sondern auch bei mir.
🌀 Was mir hilft, dranzubleiben
Der Stoizismus hat mich gelehrt, dass Selbstfürsorge kein Luxus ist – sondern Verantwortung.
Was mir dabei hilft:
Weichheit statt Strenge: Ich darf scheitern, aber ich muss mich nicht aufgeben. Zyklen statt Ziele: Ich richte mich nach meinem inneren Rhythmus. Symbole im Alltag: Ein Stein, ein Duft, ein Satz – kleine Anker, große Wirkung.
🌸 Reflexion für dich
Vielleicht magst du heute still sitzen und dich fragen:
Was nährt mich gerade wirklich – körperlich, emotional, geistig? Welche Rituale geben mir Halt – auch in Zeiten des Wandels? Was darf ich heute loslassen, um Raum für Heilung zu schaffen?
In einer Welt, die immer schneller, heißer und lauter wird, sehnen wir uns nach einem Ort der Rückverbindung.
Ein Ort, der nicht nur Zuflucht ist – sondern Quelle.
Portugal ruft uns.
Mit seinem wilden Hinterland, den alten Steinen, der Sehnsucht der Erde.
Hier – zwischen den Bergen nördlich von Lissabon und Porto – wollen wir etwas aufbauen, das mehr ist als ein Projekt:
Ein Zuhause für das Neue im Alten.
Für das Heilige im Alltäglichen.
Für Heilung in uns und der Welt.
🔮 Was waren Tir na nÓg & der Garten Eden?
Tir na nÓg, das „Land der ewigen Jugend“, stammt aus der keltischen Mythologie.
Es ist ein jenseitiger Ort – jenseits von Raum und Zeit – wo Menschen ewig jung bleiben, in Harmonie mit Natur und Geistwesen leben.
Es ist ein Land des Friedens, der Schönheit und inneren Freiheit.
Der Garten Eden ist in vielen spirituellen Überlieferungen der Ursprung der Menschheit – ein Paradies, das nicht verloren ist, sondern innerlich wieder erinnert werden kann.
Für uns ist er Sinnbild für eine Welt, in der Mensch, Natur und Schöpfung in Einklang schwingen.
Unser Projekt vereint beides:
Eden als Ursprung – Tir na nÓg als Vision.
Der innere Ruf, beides auf der Erde wieder zu verwurzeln, ist unsere treibende Kraft.
2. Das Land – Raum für Wandel
Noch haben wir es nicht gefunden.
Aber wir wissen, wonach wir suchen:
Ein weitläufiges Stück Erde – zwischen 50.000 und 100.000 qm – im bergigen Hinterland Nordportugals, jenseits der Küste.
Ein Ort mit einem lebendigen Wasserlauf.
Mit alten Ruinen, vielleicht sogar einem verlassenen Dorf.
Ein Ort, der uns ruft – und den wir nicht „besitzen“, sondern mit ihm ko-kreieren möchten.
Hier soll entstehen:
Ein spirituelles Zentrum für Retreats, Zeremonien, Seminare
Ein essbarer Wald im Sinne der Permakultur
Ein Lebensraum mit autarker Energie- & Wasserversorgung
Ein lebendiger Organismus, der Heimat gibt – für Menschen, Tiere, Pflanzen und Ideen
3. Spiritualität & Autarkie verbinden
Unsere Vision lebt aus der Verbindung von uraltem Wissen und neuen Wegen.
Wir forschen, lernen und bauen an einer neuen Art zu leben – im Einklang mit Erde, Kosmos und Körper.
Was konkret geplant ist:
Permakultur mit Artenvielfalt & essbarem Wald Aufbau eines lebendigen Ökosystems mit mehrjährigen Pflanzen, alten Sorten, Heilpflanzen und Nahrungsbäumen – als Lernraum für Regeneration & Fülle.
DIY-Projekte für Solar- und Wasserlösungen, Kompostsysteme, autarke Energieversorgung.
Gestaltung eines natürlichen Kraftortes – im Einklang mit der geometrischen Harmonie der Natur.
Mit naturverbundenen Energiequellenschaffen wir ein kraftvolles, regenerierendes Ökosystem.
Energetische Klärung der Atmosphäre – Inspiriert sind wir u. a. von den Forschungen Wilhelm Reichs zur Orgonenergie und der Transformation belasteter Atmosphärenfelder („DOR“) – sowie von aktuellen Erdheilungsansätzen, wie sie Dr. Madjid Abdelaziz mit seinem Projekt Desert greening praktiziert: eine Verbindung aus Wasser, Kristallintelligenz, geomantischer Erdvernetzung und feinstofflicher Raumklärung.
Anhebung der Erdlebenskraftauf dem gesamten Gelände.
Doch das Wichtigste bleibt:
Die innere Wandlung.
Alles, was außen entsteht, ist Ausdruck unserer inneren Reise – Bewusstseinsarbeit, Erdverbindung, Selbstverantwortung und Gemeinschaftsbildung gehören untrennbar dazu.
4. Heilung für Portugal – Wälder, Feuer & neue Hoffnung
Ein weiteres Herzstück: Die Wiederbelebung der portugiesischen Landschaft.
Derzeit leidet das Land unter massiven Monokulturen von Eukalyptus und invasiven Mimosen.
Diese Pflanzen erhöhen das Waldbrandrisiko enorm, laugen Böden aus und verdrängen die ursprüngliche Vegetation.
Wir wollen:
Aufklärungsarbeit leisten & mit lokalen Gemeinden kooperieren Flächen ökologisch regenerieren & ursprüngliche Pflanzen wieder heimisch machen Gemeinschaftsprojekte fördern – für Bildung, Naturpflege und seelische Anbindung
5. Gemeinsam wachsen – unser Fördermodell über Patreon
Das Projekt lebt durch Menschen.
Über Patreon möchten wir es möglich machen, dass du Teil davon wirst – egal ob vor Ort oder aus der Ferne.
Was passiert mit den Beiträgen?
Ein Teil fließt direkt in die Realisierung des Projekts (Land, Wasser, Materialien, Aufbau)
Ein Teil wird für ökologische Aufforstung & kommunale Initiativen verwendet.
Und ein Teil dient als Basis für gemeinschaftliches Wachstum – über Events, Lernräume, Begegnung.
Wir setzen auf Transparenz, Verbundenheit und Vertrauen.
6. Ausblick & Einladung
Gerade befinden wir uns in der Anfangsphase:
Wir recherchieren Grundstücke.
Erarbeiten Konzepte.
Vernetzen uns mit Gleichgesinnten.
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✨ Wenn du diesen Traum mittragen willst – tritt mit uns in Verbindung 💎
Wenn du magst:
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Möge Tir na nÓg neu erwachen – und Portugal wieder singen.